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Nach Aufhebung einer gerichtlichen Nachrichtensperre bezüglich eines schweren Vorfalles in Tel Aviv vor zwei Wochen wurden wieder einmal die krassen doppelten Standards der Mainstream-Medien und der internationalen Gemeinschaft deutlich.

Am vergangenen Mittwoch wurde veröffenlicht, dass die Polizei Anfang Mai zwei junge arabische Männer, ein israelischer Staatsbürger und einer aus den von der palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten, festgenommen hatte wegen des Verdachts, sie hätten, gemeinsam mit einer dritten Person, ein geistig behindertes jüdisches Mädchen auf die brutalste Art vergewaltigt. Das Mädchen, das die Klage eingereicht hatte, stand nach Ansicht der Polizei unter einer schweren psychischen Belastung.

Im Laufe des Verhörs stellte sich heraus, dass einer der arabischen Täter die Vergewaltigung mit seinem Handy gefilmt hat. Die Aufnahme zeigt, dem Bericht der Polizei zufolge, wie die zwei anderen das 20 jährige Mädchen vergewaltigen, während sie sie anspucken und mit rassistischen Schimpfwörtern anschreien. Die beiden Männer drohten dem Mädchen, dass sie ihre Familie umbringen würden, sollte sie irgendjemandem von dem Vorfall erzählen.

Die Richterin ordnete eine Verlängerung der Untersuchungshaft an und schrieb in ihrer Anordnung: "Dies ist ein schockierender Vorfall einer Ausnutzung eines hilflosen und behinderten Mädchens mit rassistischen Hintergründen."

Der Fall wurde sehr schnell von der israelischen Presse aufgenommen und veröffentlicht, aber in den ausländischen Medien waren keine Berichte über dieses Verbrechen zu finden. Man kann nur ahnen, was gewesen wäre, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären – wenn drei jüdische Männer ein behindertes arabisches Mädchen brutal vergewaltigt hätten und sie mit rassistischen Worten angeschrien hätten – innerhalb weniger Minuten wäre diese Geschichte in den Schlagzeilen auf der ganzen Welt gewesen.

Quelle: www.israelheute.com