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Bericht aus spiegel.de

 

Tunnel in Jerusalem: Forscher bestätigen Bibel-Geschichte

Archäologen haben das Alter des berühmten Siloam-Tunnel unter der Altstadt Jerusalems erstmals eindeutig bestimmen können. Die Forscher haben damit bewiesen, dass die Bibel - zumindest in diesem Fall - ein zuverlässiges historisches Dokument ist.

Zahlreiche Spekulationen rankten sich um den Siloam-Tunnel, der laut Bibel vor rund 2700 Jahren die Bevölkerung Jerusalems vor den Assyrern rettete. Im Alten Testament ist im Zweiten Buch der Könige sowie in der Zweiten Chronik die Rede davon, dass König Hiskia, der 727 bis 698 vor Christus lebte, "die obere Wasserquelle des Gihon verschloss und sie hinunterleitete westwärts zur Stadt Davids" (2. Chronik 32, Vers 30). Demnach wurde das Quellwasser während der Belagerung Jerusalems durch die Assyrer in den See Siloam umgeleitet, aus dem die Stadt damals versorgt wurde.

Ob die Angaben in der Bibel korrekt sind, war unter Forschern bisher umstritten. Um 1880 wurde an einer Stelle der Tunnelwand eine Inschrift entdeckt, die auf die Zeit von Hiskia zu deuten scheint, auch wenn der König namentlich nicht erwähnt wird. Doch gab es in Fachkreisen immer wieder Kontroversen darüber, ob es sich wirklich um den biblischen Tunnel handelt. Einige Wissenschaftler hatten seine Entstehung auf einen mehrere Jahrhunderte späteren Zeitpunkt datiert.

"Endgültiger Beweis"

Amos Frumkin von der Hebräischen Universität in Jerusalem und seine Kollegen glauben, die Debatte nun entschieden zu haben. Mit Hilfe der Radiometrie - der Analyse der Zerfallszeit radioaktiver Isotope - untersuchten sie Stalaktiten von der Decke des Tunnels sowie pflanzliches Material von den Wänden. In beiden Fällen ergab sich ein Alter, das mit der Zeit von König Hiskia übereinstimmt, wie die Archäologen im britischen Fachmagazin "Nature" schreiben. "Wir glauben, dass wir damit den endgültigen Beweis erbracht haben", erklärte Frumkin.

Schwierigkeiten bei der Zeitbestimmung hatten sich dadurch ergeben, dass der Tunnel immer wieder mit modernen Materialien abgestützt wurde, so dass von der Originalstruktur kaum noch etwas übrig geblieben war. Oft wurde den Wissenschaftlern auch aus religiösen oder politischen Gründen der Zugang verwehrt.

Durch die Übereinstimmungen der naturwissenschaftlichen Ergebnisse mit der Bibel kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die biblischen Texte als zuverlässige historische Quelle über den Bau des Tunnels gewertet werden können.

530 Meter voller Windungen

Für seine Zeit war der Siloam-Tunnel eine technisch meisterhaft ausgeführte Innovation, da er ohne Zwischenschächte auskommt. In den Jahrtausenden zuvor waren Tunnel auf einfachere Art konstruiert worden: Vertikale Schächte führten in die Erde und wurden dann mit kurzen horizontalen Schächten verbunden.

Der 530 Meter lange Tunnel ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch eines der weltweit ältesten Bauwerke, das noch heute genutzt wird. Seine zahlreichen Windungen können darauf zurückgeführt werden, dass man sich beim Bau von der Beschaffenheit des Felsens leiten ließ. Wie die beiden Teams, die aus verschiedenen Richtungen unter der Erde aufeinander zu gruben, sich am Ende präzise an einem Punkt trafen, ist angesichts der Kurvigkeit des Tunnels bis heute ein Rätsel.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/tunnel-in-jerusalem-forscher-bestaetigen-bibel-geschichte-a-265079.html

Donnerstag, 11.09.2003 – 09:28 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach der vereinbarten Waffenruhe im November 2012 hats heute nun wieder gekracht. Einfach damit es festgehalten sei: wer konnte es nicht sein lassen? Die Palästinenser haben eine Rakete richtung Ashkelon geschossen!

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Heute Morgen wurde Israel erneut vom Gazastreifen her beschossen. 50 Raketen flogen in div. umliegende Ortschaften. Es gab einige Verletzte.

Ich schaue mal kurz auf nzz.ch - nichts..... tagesanzeiger.ch - nichts..... aargauerzeitung.ch -nichts, es interessiert also mal wieder niemanden. Vermutlich wird die israelische Luftwaffe nun gezielt die Verantwortlichen ausschalten - ist jemand bereit für eine Wette? Dies ist dann bestimmt zu lesen; Israel greift Ziele im Gazastreifen an.

Übrigens; gestern Morgen wollte ein israelischer Militäroffizier am Grenzzaun ein Tor öffnen. Dabei explodierte ein Sprengsatz und verletzte ihn schwer. Er hat nun beide Arme verloren!

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Wichtige Details werden von den Medien gerne Verschweigen

Kurz nach dem Antrag der Palästinenser zum UN-Beobachterstaat wurden von Israel 3000 weitere Wohneinheiten genehmigt die nun für Aufruhr sorgen.

"Israel sende eine negative Botschaft und untergrabe das Vertrauen in seine Verhandlungsbereitschaft. Zudem schwinde durch den weiteren Siedlungsbau der Raum für einen Palästinenserstaat" heisst es.

Dass die geplanten Wohneinheiten in bereits bestehenden jüdischen Vierteln gebaut werden sollen und daher keine bestehenden Verträge mit den Palästinensern missachtet werden, das verschweigt man grossartig in den Medien!

Eine Missachtung eines bestehenden Vertrages dagegen ist genau jener Schritt, den die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) letzte Woche bei der UNO gegangen ist: Die Lösung des Konfliktes durch die Bildung eines palästinensischen Staates darf nur durch bilaterale Verhandlungen geschehen, so lautet eine der Hauptkomponenten, auf die sich Israel und die PA vertraglich geeinigt hatten. Dieser Vertragsbruch – der erfolgreiche Antrag der Palästinenser zum UN-Beobachterstaat – blieb so weltweit unkommentiert, wurde im Gegenteil als wichtiger Schritt Richtung Palästinenserstaat gefeiert. Stattdessen wird Israel vorgeworfen, mit seiner Siedlungspolitik, die in der Form vertraglich geregelt schon seit Jahrzehnten vonstatten geht, dem Friedensprozess zu schaden.

 

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Also wenn der Fritz aus Glarus (kenn ich nicht) ein Ragusa kauft, dann klau ich dem Hans aus Genf (kenn ich auch nicht) das ganze Sackgeld - logisch, oder?

„Sollte der Westen Syrien angreifen, dann wird Israel brennen.“ Mit dieser Drohung überraschte der iranische Parlamentsvorsitzende Ali Laridschani gestern (30.05.2012) den Westen.

Wiederholt versucht der Iran, alle innenpolitischen Probleme in der arabischen Welt auf Israel zu schieben und dies für seine politische Zwecke auszunutzen.

(http://www.israelheute.com/tabid/179/nid/24518/Default.aspx)